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Mietanpassung

Indexmiete mit aktuellem Verbraucherpreisindex

Schluss mit dem Nachschlagen von Indexwerten: immoflow holt den Verbraucherpreisindex vom Statistischen Bundesamt, rechnet die neue Miete mit sichtbarem Rechenweg und sagt Ihnen, wann eine Erhöhung möglich ist.

Bis 25 Einheiten dauerhaft kostenlos. Ab der 26. Einheit wechseln Sie in den Tarif Professional, dann kostet jede Ihrer Einheiten 0,99 € im Monat inklusive MwSt.

  • VPI automatisch vorbelegt
  • Rechenweg nach Destatis
  • Prüfliste § 557b BGB
Panel „Mietanpassung planen“, Indexmiete: Ausgangsmonat und aktueller Monat mit vorbelegtem Verbraucherpreisindex, neue Miete, Rechenweg und Prüfliste nach § 557b BGB (Demo-Daten)

So funktioniert die Indexmiete in immoflow

Bei einer Indexmiete folgt die Kaltmiete dem Verbraucherpreisindex (VPI). Um sie anzupassen, brauchen Sie den Index im Ausgangsmonat und den neuesten veröffentlichten Wert. Beide sind in immoflow vorbelegt: Die Werte kommen vom Statistischen Bundesamt und werden regelmäßig aktualisiert.

Unter Mietanpassungen wählen Sie „Indexmiete“ und das Mietverhältnis. Ausgangsmonat, aktueller Monat und die Indexwerte sind ausgefüllt, das Datum „Wirksam ab“ ist auf den frühestmöglichen Termin gesetzt. Darunter stehen der Rechenweg und die Prüfliste nach § 557b BGB. Mit einem Klick entsteht der Brief „Mieterhöhung Indexmiete“ mit der Indexänderung und der neuen Miete.

Damit Sie keinen Termin verpassen, zeigt immoflow „Erhöhung jetzt möglich“ auf der Startseite, sobald das Sperrjahr vorbei und der Index gestiegen ist. Den Hinweis können Sie bis zum nächsten Indexmonat ausblenden.

Rechenbeispiel (Werte des Statistischen Bundesamts)

VPI Mai 2020: 100,4 · VPI Oktober 2022: 113,5. Veränderung: 113,5 ÷ 100,4 × 100 − 100 = 13,0 %. Kaltmiete bisher 800,00 € → neu 800,00 € × 113,5 ÷ 100,4 = 904,38 €.

Echte Ansichten aus der App

Alle Mietverhältnisse mit Mietart im Blick

Mietart am Vertrag

Fest-, Staffel- oder Indexmiete steht am Mietverhältnis. Jede übernommene Anpassung bleibt mit Gültig-ab-Datum als Historie sichtbar – daraus ergibt sich der nächste Ausgangsmonat.
  • Indexbasis aus dem Vertrag hinterlegen
  • Neue Miete in die Sollstellungen übernehmen
  • Historie aller Mietänderungen

Funktionen

Was die Indexmiete in immoflow kann

  • VPI automatisch

    Werte des Statistischen Bundesamts (2020 = 100), regelmäßig aktualisiert, im Zweifel lieber leer als falsch.
  • Rechenweg sichtbar

    VPI alt, VPI neu, Veränderung in Prozent, alte Miete × neu ÷ alt = neue Miete.
  • Prüfliste § 557b BGB

    Ein Jahr unverändert, Erklärung in Textform, Zahlung ab dem übernächsten Monat nach Zugang.
  • Erhöhung jetzt möglich

    Hinweis auf Start, unter Mietanpassungen und im Mietverhältnis, mit geschätztem Mehrbetrag.
  • Brief an den Mieter

    Vorlage „Mieterhöhung Indexmiete“ mit Indexänderung und neuer Miete, als PDF oder E-Mail.
  • Historie

    Jede Anpassung mit Gültig-ab-Datum, die nächste rechnet vom richtigen Monat aus.

Praxisbeispiel

Eine Indexerhöhung in vier Schritten

  1. Schritt 1: Hinweis sehen

    „Erhöhung jetzt möglich“ auf Start oder unter Mietanpassungen.
  2. Schritt 2: Vorbereiten

    „Erhöhung vorbereiten“ öffnet die Anpassung mit allen Werten.
  3. Schritt 3: Prüfen

    Rechenweg und Prüfliste ansehen, „Wirksam ab“ bestätigen.
  4. Schritt 4: Brief senden

    Brief erstellen, versenden und die neue Miete übernehmen.

Gut zu wissen

Was immoflow vorsichtig rechnet

Für das Sperrjahr zählt immoflow jede übernommene Mietänderung, auch wenn sie eine Erhöhung nach Modernisierung oder Betriebskosten gewesen sein könnte, die das Gesetz ausnimmt. Der Hinweis erscheint deshalb eher später als zu früh. Ältere Verträge nennen oft eine andere Indexbasis (zum Beispiel 2015 = 100); maßgeblich ist die prozentuale Veränderung, und das Panel weist auf abweichende gespeicherte Werte hin.

Die Hinweise erklären, wie immoflow rechnet, und ersetzen keine Rechtsberatung. Verbindlich ist Ihr Mietvertrag und die geltende Rechtslage.

FAQ

Häufige Fragen

Woher kommen die Werte des Verbraucherpreisindex?

Vom Statistischen Bundesamt (Verbraucherpreisindex für Deutschland, 2020 = 100). immoflow ruft die Werte regelmäßig ab und übernimmt einen neuen Monat nur, wenn er plausibel ist; im Zweifel bleibt der Wert lieber leer als falsch. Im Panel können Sie jeden Wert ändern, etwa für Verträge mit Monaten vor 2020.

Wie rechnet immoflow die neue Miete?

Veränderung in Prozent = Index neu ÷ Index alt × 100 − 100, auf eine Nachkommastelle, wie es das Statistische Bundesamt empfiehlt. Die neue Miete ist die bisherige Miete × Index neu ÷ Index alt, auf den Cent gerundet. Der Rechenweg steht im Panel und in der Detailansicht.

Welcher Monat ist der Ausgangsmonat?

Der Monat der letzten übernommenen Indexanpassung, sonst die Angabe aus dem Vertrag. Fehlt beides, nimmt immoflow den Monat des Mietbeginns und sagt das im Panel ausdrücklich, damit Sie ihn prüfen.

Woran erkenne ich, dass eine Erhöhung möglich ist?

Wenn die Miete seit mindestens einem Jahr unverändert ist und der Index seit dem Ausgangsmonat gestiegen ist, erscheint „Erhöhung jetzt möglich“ auf Start, unter Mietanpassungen und im Mietverhältnis, mit dem geschätzten Mehrbetrag im Monat. „Erhöhung vorbereiten“ öffnet die Mietanpassung mit allen Werten.

Ersetzt das eine Rechtsberatung?

Nein. Die Prüfliste nennt die Voraussetzungen aus § 557b BGB, der Brief „Mieterhöhung Indexmiete“ ist eine Formulierungshilfe. Ob die Indexklausel in Ihrem Vertrag wirksam ist, prüft immoflow nicht.

Die nächste Indexerhöhung ohne Nachschlagen

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